Indiana Jones und der Turm von Babel

Mein Schlafrhythmus und die enorme Hitze im Schlafzimmer haben mich heute schon um 8 Uhr aus dem Bett geschmissen. Für einen Sonntag eigentlich zu früh. Duschen, Zähne putzen und schnell zum Bäcker radeln habe ich schon hinter mich gebracht. Klingt alles nicht nach dem großen Abenteuer, obwohl beim Bäcker echt die Hölle los war.

Wo es aber definitiv um Abenteuer geht ist in der wunderbaren Franchise-Welt von Indiana Jones. Die meisten von uns sind mit den großartigen 3 Filmen (+ 1 Bonusfilm) der Indiana Jones Reihe aufgewachsen oder lernten den Archäologen in einem der Videospiele von LucasArts kennen. Um die Point-and-Click Teile soll es aber heute nicht gehen, denn eine richtige Verbundenheit habe ich eigentlich nur zum 5. Teil der Indiana Jones Videospiel Reihe.

Indiana Jones der Schatzjäger

Indiana Jones und der Turm von Babel ist sehr stark an die Genre-Kollegin Lara Croft angelehnt. Viele schöne und abwechslungsreiche Schauplätze in exzellenter 3D Grafik versüßen einem das Spielvergnügen. Trotz der oft schwierigen Steuerung hat das 1999 erschienene Videospiel höchsten Entertainment-Faktor. Muss man eine Leiter erklimmen, die Peitsche an einem Vorsprung schwingen oder eine Kiste verschieben, sollte man jedoch im genauen Winkel davor stehen sonst verweigert sich Dr. Henry Jones.

Abwechslung gibt es nicht nur optisch in den 17 verschiedenen Kapiteln, sondern auch bei der Waffenauswahl. Standartmäßig hat Indy immer einen Revolver (zum Glück mit unendlich Munition) und seine charakteristische Peitsche dabei. Da dies jedoch nicht genug ist, sammelt er im Laufe des Action-Adventures Handgranaten, eine Machete, eine Schrotflinte oder sogar eine Panzerfaust ein. Nur um mal einige zu nennen.

Die Handlung von Indiana Jones und der Turm von Babel spielt zur Zeit des kalten Krieges und so sind natürlich die Russen hier das Feindbild. Sowjetische Geheimagenten durchsuchen die Ruinen des längst zerstörten Turm von Babel in der Hoffnung dort Teile einer Maschine zu finden mit denen man ein Dimensionstor in eine Parallelwelt öffnen kann. Das soll den Russen die Überlegenheit gegenüber der USA geben. Das möchte Indiana Jones natürlich verhindern und versucht so innerhalb des Videospiels an die anderen Teile der Maschine zu kommen, bevor die Russen unter dem Kommando von Dr. Volodnikov das Tor öffnen können. Neben den Russen und Dr. Jones mischt sich allerdings auch noch das CIA ein, dessen neue Mitarbeiterin keine geringere als Sophia Hapgood ist. Die kennen wir noch aus Indiana Jones and the Fate of Atlantis.

Freischwimmer

Die eingesammelten Maschinenteile sind nicht nur leblose Gegenstände sondern Artefakte und besitzen jeder für sich eine einzigartige Kraft. So kann man zum Beispiel mit einem Artefakt brüchige Wände zerstören oder mit einem anderen unsichtbar werden. Ohne diese speziellen skills könnt ihr die in einigen Kapiteln enthaltenen Endgegner nicht erledigen. Eine gigantische Schlange oder das Lavamonster finden es nicht allzu gut, dass Indy ihre Ruhe stört und trachten euch nach dem Leben. Außerdem gibt es neben den Russen und den Endgegner noch tierische Gefahren. Wölfe, Piranhas, Skorpione, Spinnen und Schlangen beißen immer mal wieder zu und können euch unter Umständen sogar vergiften.

Indy bringt Licht ins Dunkel

Mal seid ihr in einer Lagune unterwegs, als nächstes in einer Pyramide. Auch ein Level auf einem Schiff gibt es. Heiß wird es in einem Vulkan, kalt dagegen am Tian-Shan-Fluss. Für viele neue optische Reize sorgt das Action-Adventure also in jedem Fall. Mit fordernden Rätseln und der deutschen Synchronstimme von Indiana Jones kann zusätzlich gepunktet werden. Alles in allem also wirklich ein herrliches Game, dass jeder mal gezockt haben sollte. Am Besten habt ihr es damals um die Jahrtausendwende schon gespielt, ansonsten wird man natürlich heutzutage die manchmal nervige Steuerung verfluchen. Macht es aber trotzdem, oder schaut euch wenigstens ein Let’s Play davon an.

In diesem Sinne lasset die Maus und die Tastatur glühen.

Neuer Podcast!

Tagchen,

ich bin froh euch ein neues Projekt von mir vorstellen zu können. Endlich mal was Gescheites und etwas, was noch kaum einer hat. Jawohl, EIN PODCAST! Diejenigen die mich kennen wissen, dass ich gerne rede und was liegt da näher, als einen eigenen Podcast zu starten. Das hatte ich schon länger vor, nur haben mir Ideen gefehlt oder ich habe die Ideen zu schnell wieder verworfen. Aber dieses Mal bin ich bereit und habe Energie und Lust mich mit euch in ein kleines Abenteuer zu stürzen.

 

Das Leben ist nicht immer fabstastisch

 

Was möchte ich mit euch in diesem Podcast machen? Ich werde jede Folge einen Glückskeks öffnen und mich mit dem darin steckenden Sinnspruch bzw Lebensweisheit beschäftigen. Wie deute ich diesen Spruch? Passt das zu meinen aktuellen Erlebnissen? Was sagt die Google Bildersuche? Gibt es vielleicht einen Porno unter diesem Motto? Wir versuchen dem Spruch so nahe zu kommen wie es geht.

Der Podcast wird zunächst einmal unregelmäßig erscheinen, je nach Lust und Laune. Aber er wird definitiv nicht einschlafen. Den RSS Feed findet ihr oben im Menü oder hier. In diesem Sinne freue ich mich auf jeden Abonennten. Die erste Folge ist auch schon online. Lob und Kritik ist erwünscht und dürft ihr jederzeit an podcast@rowdyfabs.de senden oder per Twitter an @fabstastisch. Ich freue mich auf euch, wir hören uns.

Kennen Sie diese Kinderstars?

Es war bei mir mal wieder Bastel- und Blödelzeit. Ich hatte mal wieder das Bedürfnis kurz mein Grafiktablet und meine mittelmäßigen bis schlechten skills raus zu packen und ein wenig drauf los zu zeichnen. Nichts macht mehr Spaß als einfach spontan eine kleine Idee die man mal hatte so schnell wie es nur geht umzusetzen. Übrigens bevor ihr mich hier in den Kommentaren zu Boden ringt und meckert wie unlustig das ist, bitte haltet euch kurz vor Augen, dass mir das relativ egal ist. Ich hatte Spaß beim Zeichnen und setzten des Schlagschattens. Und beim Schneiden sowieso.

Hier nun aber endlich das Ergebnis 3 – 4 Stunden (!) ausprobieren und umsetzen:

RowdyFabs LateNight

Meine Damen, meine Herren!

Es ist soweit. Die kreative Pause meinerseits wurde kaum bis wenig genutzt, allerdings bin ich zu dem Entschluss gekommen mich dem Volke zu beugen und eine eigene Late Night Show mit dem Namen “RowdyFabs LateNight” ins Leben zu rufen. Denn seien wir mal ehrlich ich muss dringend zurück auf die Bildfläche. Und mit “Bildfläche” meine ich Youtube und mit “zurück” meine ich in naher Zukunft. Halten Sie also Augen und Ohren auf, abonieren Sie am Besten schon mal meinen Kanal (Youtube.com/RowdyFabs) und freuen Sie sich auf urkomische Pointen und spitze Kommentare.

RowdyFabs LateNight

RowdyFabs LateNight host Fabs Suntrup

Ich freue mich schon auf das kommende Format und hoffe so mein Youtube-Wohnzimmer wieder ein wenig mit Leben, Liebe und Witz befüllen zu können. In diesem Sinne, Ihr Jan Böhmermann für ganz ganz ganz Arme. -RowdyFabs

Jareth, der Koboldkönig (David Bowie)

Denkt man an David Bowie, so denkt man zunächst einmal an die großartigen Verdienste in seiner musikalischen Laufbahn. Beschäftigt man sich mit dem Thema Musik, kommt man definitiv nicht an Ziggy Stardust vorbei. Kaum einer prägte die Musik so wie David Bowie. Da sind wir uns doch sicher alle einig. Wenn ich allerdings an David Bowie denke, so fällt mir als Erstes immer der Film “Labyrinth” (deutscher Titel “Die Reise ins Labyrinth”) ein. Dieser großartige Film ist aus dem Jahr 1986 und somit 2 Jahre älter als ich. Die Reise ins Labyrinth ist absolut ein Teil meiner Kindheit. Regie hat nicht nur der gute Jim Henson geführt, der unter anderem auch für die Muppet Show und die Sesamstraße verantwortlich war, es spielte auch die spätere Golden Globe- und Oscarpreisträgerin Jennifer Conelly mit. Das alles wusste ich aber in meiner Kindheit noch nicht. Ich sah in dem Film lediglich einen bösen Koboldkönig in Leggings namens Jareth (David Bowie) der den kleinen Bruder der 15-jährigen Sarah (Jennifer Conelly) in sein Reich entführt.

Jareth, der Koboldkönig als Funko POP Figur

Zu beginn des Filmes ist Sarah ganz schön zickig, denn sie fühlt sich ungerecht behandelt von ihrer Stiefmutter und ihrem Vater. Als sie dann auch noch auf ihren kleinen Bruder Toby aufpassen muss und dieser nur am kreischen und weinen ist, platz ihr der Kragen. Sie wünscht sich kurzerhand, dass doch Kobolde den kleinen holen sollen. Jareth lässt Toby daraufhin in sein Reich entführen und gibt Sarah die Chance Toby zurück zu bekommen, sollte sie es schaffen innerhalb von 13 Stunden ein großes Labyrinth zu durchqueren und sein Schloss zu erreichen. Sollte sie dieses nicht schaffen, würde Jareth ihn in einen Kobold verwandeln.

Alles in allem also ein wunderbar märchenhafter Stoff mit Aussicht auf einigen Songs von David Bowie und herrlichen Koboldpuppen von Jim Henson. Das setzt der Film auch ganz gut um und um ehrlich zu sein hatte ich damals eine Scheißangst vor Jareth. Hut ab, David Bowie war auch ein guter Schauspieler. Um meinem kindlichen Ich jedoch ein weinig die Angst zu nehmen haben die Macher des Filmes einige schöne Szenen eingebaut, wo Sarah Freunde und Verbündete im Labyrinth trifft, ehe es zum absoluten Showdown zwischen ihr und Jareth im Schloss kommt.

Die Spezialeffekte kamen übrigends von Industrial Light & Magic, dem Studio von George Lucas. Ein absolutes Muss also sich diesen Film gerne einmal anzuschauen. Sollte er auch kein Teil eurer Kindheit sein, lege ich euch dieses dennoch dringend ans Herz. Schöner, märchenhafter Film mit guten Schauspielern und soliden Songs. Was möchte man mehr? Besser als jeder blöde Transformers Film mit Marky Mark.

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