Jareth, der Koboldkönig (David Bowie)

Denkt man an David Bowie, so denkt man zunächst einmal an seine großartigen Verdienste in seiner musikalischen Laufbahn. Beschäftigt man sich mit dem Thema Musik, kommt man definitiv nicht an Ziggy Stardust vorbei. Kaum einer prägte die Musik so wie David Bowie. Da sind wir uns doch sicher alle einig. Wenn ich allerdings an David Bowie denke, so fällt mir als Erstes immer der Film “Labyrinth” (deutscher Titel “Die Reise ins Labyrinth”) ein. Dieser großartige Film ist aus dem Jahr 1986 und somit 2 Jahre älter als ich. Die Reise ins Labyrinth ist absolut ein Teil meiner Kindheit. Regie hat nicht nur der gute Jim Henson geführt, der unter anderem auch für die Muppet Show und die Sesamstraße verantwortlich war, es spielte auch die spätere Golden Globe- und Oscarpreisträgerin Jennifer Conelly mit. Das alles wusste ich aber in meiner Kindheit noch nicht. Ich sah in dem Film lediglich einen bösen Koboldkönig in Leggings namens Jareth (David Bowie) der den kleinen Bruder der 15-jährigen Sarah (Jennifer Conelly) in sein Reich entführt.

Jareth, der Koboldkönig als Funko POP Figur

Zu beginn des Filmes ist Sarah ganz schön zickig, denn sie fühlt sich ungerecht behandelt von ihrer Stiefmutter und ihrem Vater. Als sie dann auch noch auf ihren kleinen Bruder Toby aufpassen muss und dieser nur am kreischen und weinen ist, platz ihr der Kragen. Sie wünscht sich kurzerhand, dass doch Kobolde den kleinen holen sollen. Jareth lässt Toby daraufhin in sein Reich entführen und gibt Sarah die Chance Toby zurück zu bekommen, sollte sie es schaffen innerhalb von 13 Stunden ein großes Labyrinth zu durchqueren und sein Schloss zu erreichen. Sollte sie dieses nicht schaffen, würde Jareth ihn in einen Kobold verwandeln.

Alles in allem also ein wunderbar märchenhafter Stoff mit Aussicht auf einigen Songs von David Bowie und herrlichen Koboldpuppen von Jim Henson. Das setzt der Film auch ganz gut um und um ehrlich zu sein hatte ich damals eine Scheißangst vor Jareth. Hut ab, David Bowie war auch ein guter Schauspieler. Um meinem kindlichen Ich jedoch ein weinig die Angst zu nehmen haben die Macher des Filmes einige schöne Szenen eingebaut, wo Sarah Freunde und Verbündete im Labyrinth trifft, ehe es zum absoluten Showdown zwischen ihr und Jareth im Schloss kommt.

Die Spezialeffekte kamen übrigends von Industrial Light & Magic, dem Studio von George Lucas. Ein absolutes Muss also sich diesen Film gerne einmal anzuschauen. Sollte er auch kein Teil eurer Kindheit sein, lege ich euch dieses dennoch dringend ans Herz. Schöner, märchenhafter Film mit guten Schauspielern und soliden Songs. Was möchte man mehr? Besser als jeder blöde Transformer Film mit Marky Mark.

Neues Jahr, neue Projekte

Das Jahr 2018 kam nicht nur sehr zügig auf uns zu, es kam auch mit einer Hand voller neuen Ideen und Projekten um die Ecke. Bei mir zumindest. So geschah es auch, dass ich relativ spontan wiedermal Lust hatte etwas zu Zeichnen, mich “künstlerisch” zu betätigen. Das letzte Mal als ich mich intensiver mit dem Thema “Malen und Zeichnen” auseinander gesetzt habe ist locker schon 10 Jahre her. Nun aber wollte ich ein Grafiktablett mein Eigen nennen. In den Warenkorb geschoben und 2 Tage später war es dann schon an meinem Laptop angeschlossen. Um nun aber meine Kreativität in Pinselform mit euch zu Teilen, wollte ich den Grafiken etwas leben einhauchen und sie animieren. Ohne zu viel verraten zu wollen, es hat geklappt.

Meine Liebe zum Zeichnen wurde erweckt. Auch wenn die Umsetzung der Animation im Schnitt echt lange gedauert hat. Hier nun also ein kleiner “Sketch” der relativ spontan entstanden ist und immerhalb von 4 Stunden umgesetzt wurde. Ich hoffe die Kritik fällt nicht zu hart aus, mir hat es nämlich jedenfalls sehr viel Spaß gemacht.

 

Zombies müssen leben!

Neulich habe ich mal überlegt, warum wir Menschen eigentlich Zombies oft aus unserer Gesellschaft verbannen. Ist es, weil sie einfach keinen Sinn für Mode haben? Oder etwa, weil sie einfach keinen Wert auf ihre Körperhygiene legen? Sowas banales kann doch wirklich kein Grund sein jemanden nicht zu mögen, ich glaube es liegt viel mehr an ihren Essgewohnheiten. Aber seien wir mal ehrlich, würde man Zombies akzeptieren und frei durch die Lande ziehen lassen, so würden doch zuerst die Alten und Schwachen von der Bildfläche verschwinden. Löwen zum Beispiel suchen sich auch liebend gerne Jungtiere und kranke oder alte Tiere aus der Herde herraus und überwältigen diese. Eine win-win-situation also für unsere Gesellschaft.

Symbolbild: Zombie

Da Zombies oft nicht allzu gut zu Fuß sind, haben diese gar keine andere Möglichkeit als auf leichtere Beute zurück zu greifen. Also ist jeder, der fit genug ist und immer einen Schritt schneller unterwegs ist als unsere restlichen Artgenossen, sicher vor den sabbernden Ghulen. Sich fit halten sollte man sich allerdings nicht mit der Freizeitbeschäftigung Joggen. Kann man doch leicht bei dieser Tätigkeit im Wald von einem Zombie überrascht und angefallen werden. Diese kündigen sich zwar oft schon vorher durch Schmatzen und Gurgeln an, jedoch hört der Jogger aufgrund seiner Kopfhörer nicht. Kopfhörer gehören zur Standartausrüstung eines jeden Läufers und sind beinahe noch wichtiger als die passenden Laufschuhe. Die geeignete Spotify Playlist lässt einen quasi sportlich dahin gleiten.

Zombies können also helfen uns Menschen auf ein neues Level zu heben indem sich nur die Creme de la Creme ihnen entziehen kann und somit keine “schwachen Erbinformationen” mehr in den Genpool des Menschen landen. Also meine Bitte an alle: Lasst Zombies weiter “leben”.

Denn soweit sich das aus der Ferne beurteilen lässt, denke ich, dass Donald Trump nicht grade ein Langstreckenläufer ist.

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