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Mein Spiel des Jahres 2017: Horizon Zero Dawn

Das Spielejahr 2017 hatte für uns Gamer und Interessierte viele Überraschungen parat. Neben echten knallern wie Resident Evil 7, welches sich nicht ganz zu unrecht bei vielen Fans der Reihe beliebt gemacht hat und als Rettung eben dieser gilt, hat sich aber vor allem dieses Jahr ein anderes Spiel einen Platz in meinem Herzen verdient. Kein anderes Videospiel hat mich 2017 so sehr an die Playstation 4 gebunden wie Horizon Zero Dawn.

In diesem herrlichen Action-Rollenspiel von Guerrilla Games, welches bei uns in Europa am 1. März erschien, spielen wir die rothaarige Nora namens Aloy. Anfangs ist sie noch eine Ausgestoßene ihres eigenen Volks, entwickelt sie sich im Laufe des Spieles zu einer wichtigen Schlüsselfigur zur Rettung der Welt. Wir befinden uns nämlich ca. 1000 Jahre in der Zukunft, nach dem Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation. Die “Überlebenden” haben sich zu Stämmen zusammen getan und leben quasi ohne technischen Fortschritt, ähnlich wie in der Steinzeit. Natürlich ballert die gute Aloy daher weder mit einem Maschinengewehr oder einer 9mm Pisole um sich, viel mehr verlässt sie sich auf viele unterschiedliche Bögen, Schleudern, Rassler oder ganz einfach auf ihren Speer.

 

Gameplay (by PC GAMES)

Neben den Stämmen leben auch noch viele Maschinen auf dieser Welt, welche letzlich Teil des Unterganges der Menschheit waren. Einige von ihnen sehen aus wie Krokodile, Hirsche oder Säbelzahntiger. Sollte man hin und wieder mal eines dieser wunderbaren Technikmonster erlegt haben kann man sich aus dessen Maschinenteilen Munition, Waffen und alles was man so zum Jagen braucht basteln. Die grandionse Optik des Games und die spannende Geschichte zur Rettung der Welt und Zusammenführung der zerstrittenen Stämme sind nur 2 der zahlreichen Gründe Horizon Zero Dawn zu zocken. Viele unterschiedliche Waffen mit verschiedenen Munitionsarten, die entweder die Maschinen in Brand setzen oder Teile von diesen absprengen lassen machen die Kämpfe immer wieder spannend und man testet gerne aus, wie man welches Monstrum am schnellsten niederstrecken kann. Taktisches Vorgehen ist in jedem Kampf keine Option sondern Pflicht.

Auch das Sammlerherz kommt in diesem Spiel definitiv nicht zu kurz, kann man hier doch entweder Metallblumen, alte Gefäße, Banuk-Figuren oder wunderschöne Panoramen sammeln. Am Besten aber man sammelt jedes dieser Objekte und freut sich hinterher auf fette Belohnungskisten.

“The Frozen Wilds” (by twinfinite.net)

Wem die Story und die zahlreichen Nebenquests, die quer über die große Welt verteilt sind, aber nicht ausreichen, der darf sich gerne auch noch das DLC “The Frozen Wilds” zulegen. In der Erweiterung bekommen wir nicht nur einen Teil einer neuen Spielwelt dazu, sondern erfahren auch noch einiges über einen Hauptcharakter aus der Horizon Zero Dawn Story. Aloy muss sich diesesmal warm anziehen, denn das DLC spielt nicht nur in der eisigen Region der Banuk, sondern enthält auch noch ein paar neue Maschinen, die es ganz schön in sich haben. Alles in allem ist die Geschichte der Erweiterung schon nach 8 bis 13 Stunden erledigt und man sitzt wieder auf seiner Couch mit glühenden Fingern am Controller und möchte am Liebsten direkt mit einem weiteren DLC beginnen. Da “The Frozen Wilds” allerdings als einziges DLC angekündigt wurde, wird dieser Wunsch wohl leider nicht in Erfüllung gehen. Schade SONY.

Foto (by shinobi602)

Als abschließendes Fazit kann ich wirklich nur jedem Rollenspiel-Fan dieses SONY exklusive Meisterstück empfehlen. Sowohl die Hauptstory, einige Nebenquests sowie auch die Erweiterung im Land der Banuk ziehen einen in eine fantastische und spannende Welt. Horizon Zero Dawn ist damit mein Spiel 2017!